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Medizinisches Potenzial von CBD - Sanaleo CBD Shop

Medizinisches Potenzial von CBD bei Schmerzen und psychischen Beschwerden

Anhaltende Forschung zum medizinischen Potenzial von Cannabis

Schon lange haben Ärzte und Heiler auf der ganzen Welt das medizinische Potenzial von CBD bzw. Cannabis erkannt. Seit nunmehr 50 Jahren untersucht man vermehrt die biologischen Prozesse, die bei der Heilung ablaufen. Besonders in den letzten zehn Jahren nahmen die Forschungen zu CBD, THC und anderen Cannabinoiden exponentiell zu. Der Forschungsbedarf ist nach wie vor groß; finale Ergebnisse liegen noch nicht gänzlich vor. Dafür bedarf es großangelegter Langzeitstudien. Doch die bisher durchgeführten Studien sprechen schon jetzt eine eindeutige Sprache. Durch die Entdeckung der weitreichenden Bedeutung des körpereigenen Endocannabinoidsystems, dessen Bestandteile sich in zahlreichen Teilen des menschlichen Körpers finden lassen, und der Erkenntnis, dass sich CBD und körpereigene Chemikalien so sehr ähneln, hat sich das Verständnis und Potential von CBD seitens der Medizin enorm erweitert. Die Liste der gesundheitlichen Probleme, auf die CBD einen positiven Effekt haben kann, wächst kontinuierlich.

Anwendungsgebiete für CBD

An dieser Stelle soll ein erster kurzer Einblick in einzelne medizinische Anwendungsbereiche von CBD gegeben werden. Dabei berufen wir uns auf Studien und medizinische Ergebnisse, die ausführlich in dem von Leonard Leinow und Juliana Birnbaum herausgegebenen Handbuch „Heilen mit CBD. Das wissenschaftlich fundierte Handbuch zur medizinischen Anwendung von Cannabidiol“ beschrieben werden. In den folgenden Texten wird auch auf bestimmte Terpene hingewiesen. Dabei handelt es sich um Pflanzeninhaltsstoffe, die teilweise sowohl in Cannabis, aber auch in anderen Pflanzen enthalten sind. Terpene können bestimmte Wirkungen von CBD verstärken. Weitere Informationen dazu findest du im Blogeintrag zum Entourage-Effekt.

Einsatz von CBD bei psychischen Beschwerden

Unsere Emotionen und somit auch unser psychisches Wohlbefinden lässt sich auf biochemische Prozesse in unserem Gehirn zurückführen. Diese werden von verschiedensten Botenstoffen gesteuert. Das Endocannabinoid-System in unserem Körper ist dafür verantwortlich, die Botenstoffe in unserem Körper zu regulieren. Es gleicht eine Über-oder Unteraktivität von Botenstoffen wieder aus und stellt somit ein inneres Gleichgewicht her. CBD kann unter anderem positiv auf das Endocannabinoid-System einwirken und dadurch bei einer Vielzahl psychischer Beschwerden hilfreich sein, was zahlreiche Studien zeigen. 

Einsatz von CBD bei Stress

Beispielsweise kann CBD dem Körper helfen, das innere Gleichgewicht bei Dauerstress wiederzufinden.

Stress versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Die vielfältigen Dauerbelastungen unseres hektischen Alltags führen bei vielen zu einem andauernden Alarmzustand. Wenn ausreichende Entspannungsphasen fehlen, kann Stress krank machen und das Auftreten von Infektanfälligkeit, bösartigen Erkrankungen, Bluthochdruck, Adipositas, Schlafstörungen. Diabetes, Kopfschmerzen, Depressionen, Hörsturz oder Tinnitus begünstigen. CBD kann unser Endocannabinoidsystem unterstützen, indem es das sogenannte FAAH-Enzym hemmt, welches für den Abbau des körpereigenen Cannabinoids Anandamid verantwortlich ist. Anandamid reguliert über die Aktivierung der körpereigenen Cannabinoidrezeptoren andere Botenstoffe in unserem Körper, die unter anderem auch bei der Entstehung von Stress eine Rolle spielen. In einer sogenannten Doppelblindstudie wurde der Hälfte der Probanden CBD verabreicht, während die andere Hälfte nur ein Placebo bekam. Der Cortisolspiegel der Probanden, die CBD einnahmen, sank deutlich und sie verspürten daraufhin weniger Stress. Cortisol ist ein Botenstoff, der für die menschliche Kampf-und Fluchtreaktion von großer Bedeutung ist. Er ist aber auch unmittelbar an der Entstehung von Stress beteiligt. Ein erhöhter Cortisolspiegel kann auch zu einer Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und Angstgefühlen führen. Indem CBD die Verfügbarkeit von Anandamid im Körper erhöht, kann es positiv auf die Regulierung von Stresshormonen, wie beispielsweise Cortisol, einwirken. Besonders das Terpen Limonen, das in Kümmelöl, Minzöl und Orangenöl vorkommt, kann diesen Prozess verstärken.

Einsatz von CBD bei Schlafstörungen

Viele Menschen leiden unter Schlaflosigkeit oder Ein-und Durchschlafstörungen. Die Ursachen dafür können unter anderem Stress, innere Unruhe, psychische Probleme oder körperliche Krankheiten sein. Betroffene nehmen oftmals konventionelle Schlafmittel. Diese sind allerdings nicht immer frei von Nebenwirkungen und können schnell zu einer Gewöhnung führen. Das Endocannabinoid-System ist auch an der Schlafregulierung beteiligt. Zahlreiche Erfahrungsberichte und Studien zeigen, dass CBD bei vielen Betroffenen eine deutliche Verbesserung der Schlafqualität fördern kann. Zum entsprechenden Artikel gelangst Du über folgenden Link: https://sanaleo-cbd.de/cbd-bei-schlafstoerungen-insomnie/

Einsatz von CBD bei Depressionen

Depressionen sind eine immer häufiger auftretende Erkrankung in unserer Gesellschaft. Fast 20% aller Menschen erleiden im Laufe ihres Lebens eine ernstzunehmende Depression, die ihre Lebensqualität stark einschränkt.  Zu den Symptomen gehören Niedergeschlagenheit und ein Mangel an positiven Gefühlen. Fast jeder Mensch erlebt im Laufe seines Lebens depressive Verstimmungen. Das sind häufig hormonelle Stimmungstiefs, die sich nach einer bestimmten Zeit wieder legen. Wenn diese Symptome allerdings über einen langen Zeitraum andauern und ohne äußeren Anlass auftreten, kann es sich um eine Depression handeln.
Eine Depression ist dringend behandlungsbedürftig und es sollte in jedem Fall ein Arzt hinzugezogen werden.  Eine 2016 veröffentlichte Studie setzte sich intensiv mit dem Zusammenhang zwischen dem Serotoninspiegel und der Wirkung von CBD auseinander. Serotonin (5-HT) ist ein Botenstoff, der unsere Emotionen beeinflusst, weshalb es im Volksmund auch als Glückshormon bezeichnet wird. Auch bei der Regulierung der Körpertemperatur, Schmerzbewertung und dem Schlaf-Wach-Rhytmus spielt Serotonin eine wichtige Rolle. 
CBD kann sowohl die Serotonin-Rezeptoren stimulieren, sie also zu einer höheren Aktivität anregen, als auch über das Endocannabinoid-System Einfluss auf die Ausschüttung von Serotonin nehmen. Dadurch könnte CBD ein wirksames Mittel sein, um Symptomen einer Depression entgegenzuwirken. 
Autoren der Fachzeitschrift Neuropharmacology schrieben: „CBD könnte ein neuartiges Antidepressivum darstellen“. Jedoch gibt es hier noch einiges an Forschungsbedarf. Möchtest du gegen depressive Verstimmungen mit Hilfe von CBD vorgehen, empfehlen wir das Terpen Limonen als Ergänzung. Es kann die in Studien festgestellte antidepressive Wirkung von CBD verstärken und kommt unter anderem in Kümmelöl, Minzöl und Orangenöl vor.

Einsatz von CBD bei Ängsten

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leben über vier Millionen Menschen in Deutschland mit einer Angststörung. Angst ist eine natürliche Reaktion auf äußere Einflüsse und seit Urzeiten in uns Menschen verankert.  Heutzutage nehmen wir Angst oft nicht so bewusst war, sondern verspüren eher ein beklemmendes, unangenehmes Gefühl.  Ist jemand von einer Angststörung betroffen, tritt die Angstreaktion in ungefährlichen Situationen im übermäßigem Maße auf. 
Bereits 1982 lagen Forschern erste Ergebnisse vor, die auf eine angstlindernde Wirkung von CBD hindeuteten.
Viele weitere Studien folgten, stets mit unterschiedlichen Mengen an CBD, die den Probanden verabreicht wurden. Besonders bei Angstzuständen, die von THC ausgelöst werden, sowie bei der sogenannten „sozialen Angst“ zeigte CBD positive Wirkungen. Außerdem sind positive Effekte im Zusammenhang mit posttraumatischen Belastungsstörungen belegt. Ärzte mit weitreichender Erfahrung hinsichtlich behandlungsbedürftiger Angstzustände empfehlen dafür CBD-Produkte mit einem CBD:THC Verhältnis von 20:1 oder höher, also Produkte wie Tropfen, Kapseln oder Lebensmittel. Eine besonders hohe angstlindernde Wirkung haben ebenfalls Sorten mit hohem Linalool-Gehalt. Linalool ist außerdem in Basilikum und Lavendel enthalten.

Einsatz von CBD zur Schmerzlinderung

Der wegweisende Epilepsieforscher Sir Russel Reynolds propagierte schon in den 1850er Jahren das schmerzlindernde Potenzial von Cannabis. Bis heute erfreut es sich wachsender Beliebtheit bei einer Vielzahl verschiedener Schmerzen. Eine Reihe von Studien belegt, dass das Endocannabinoidsystem u.a. an der Verarbeitung von Schmerzsignalen beteiligt ist und CBD die Fähigkeit besitzt, schmerzblockierende Bahnen im Nervensystem zu stimulieren. 2010 konnte ein Forscherteam bei der Behandlung gegen Migräne Erfolge feiern. Einen weiteren großen Forschungsstrang bildet beispielsweise die Behandlung von Schmerzen mit CBD in Kombination mit Opioid-Präparaten. Auch die Kombination mit niedrigen Dosen THC ist in der Schmerztherapie gängig. In jedem Falle ist beim Einsatz von CBD gegen Schmerzen ein genauer Austausch mit dem Hausarzt von Nöten. Bei lokalisierten Schmerzen können topische CBD-Produkte, also Öle, Salben und Balsame, zum Einsatz kommen. Da die Haut die höchste Menge und Konzentration an CB2-Rezeptoren hat, verspricht man sich damit besonders effektive schmerzlindernden Erfolge. Die Schmerzbehandlung ist eine der am besten fundierten medizinischen Anwendungen von CBD. Das spiegelt sich auch im Cannabis Health Index (CHI) wieder, ein evidenzbasiertes Bewertungssystem zur Wirksamkeit von Cannabis (CBD und THC) bei gesundheitlichen Problemen. Auf cannabishealthindex findet man stetig aktualisierte Daten.

Du hast Fragen zum medizinischen Einsatz von CBD oder möchtest gerne mehr über die einzelnen Studien und wissenschaftlichen Ergebnisse erfahren? Dann kontaktiere uns gern über das Kontaktformular.

Studien:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6326553/
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0022395612002452

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