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Hormone in Balance

Hormone in Balance

GLÜCKLICH FÜHLEN! EIN BEITRAG VON DANIELA KÖGLER

TIPPS ZU EINER GANZHEITLICHEN, NATÜRLICHEN HORMONTHERAPIE

Den Zusammenhang zwischen Hormonen, Psyche, Gefühlen & Körper verstehen

HORMONE IN BALANCE    =         LEBEN IN BALANCE

LEBEN IN BALANCE           =         HORMONE IN BALANCE

DAS ZIEL, DAS UNS ALLE VERBINDET: »Glücklich fühlen!«
Mit den eigenen Hormonen von innen erfüllen, statt sich von außen füllen zu müssen.

Ich habe festgestellt, dass wir Menschen letztlich alle das gleiche Ziel verfolgen. Wir wollen uns „glücklich fühlen“. So banal wie es klingt, so schwer erscheint uns oftmals die Umsetzung. Aber was ist es denn, das uns glücklich fühlen lässt? Die Antwort ist simpel: Es sind Glückshormone! Serotonin, Dopamin, Endorphine, Progesteron… Wir brauchen diese Hormone, um uns gut fühlen zu können! Häufig geben wir dabei die innere Verantwortung an äußere Umstände oder unsere Mitmenschen ab und machen sie sprichwörtlich für unser Glück verantwortlich. Wichtig zu begreifen ist: Wir alle können und sollten uns „selber glücklich machen“! Jede äußere Abhängigkeit – egal ob von einem Suchtstoff oder von einem Menschen – deutet darauf hin, dass unser eigenes hormonelles System (noch) nicht richtig funktioniert bzw. aus dem Gleichgewicht geraten ist. Doch es gibt noch weitere Indikatoren.

Wenn wir unsere Gesellschaft betrachten, nimmt die chronische Unzufriedenheit immer weiter zu und so auch psychische Probleme wie Depressionen, Essstörungen, Süchte oder Burn-Out belasten die Menschen zunehmend. Ist die Psyche nicht in Balance, mangelt es nicht nur an „Glückshormonen”, sondern es herrscht (meistens) auch allgemein ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt. Bisher wird jeder Betroffene „separat behandelt“. Für Alkoholiker gibt es Kliniken, genauso wie für Personen mit einer Essstörung oder Burn-Out Patienten. Interessant sind jedoch die Parallelen, die alle Individuen trotz jeder persönlichen Geschichte verbinden. Das ist der körperliche, psychische sowie hormonelle Aspekt auf der einen Seite. Ein entscheidender Faktor sind jedoch auch die emotionalen Prägungen. Zum einen wie mit „negativen Gefühlen“ wie Wut oder Trauer in der Vergangenheit umgegangen wurde und wie diese aktuell gelebt werden. Viele von uns haben nicht gelernt, die „ungeliebten Gefühle“ gesund zu leben und in den Alltag zu integrieren. So haben wir nicht nur verlernt, unseren Gefühlen Glauben zu schenken, sondern zudem auch schlichtweg den Zugang zu ihnen verloren. Nach dem Motto: „Besser nichts fühlen als schlecht fühlen!“ Dadurch spalten wir nicht nur die ungeliebten Gefühle ab, sondern auch den erwünschten Gegenpol – die „schönen Gefühle“. Körperliche Aspekte wie die Organgesundheit und die Ernährung bilden die körperliche Grundlage des Glücklichseins, weil Hormone erst vom Körper produziert und aufgebaut werden müssen. Dazu sind funktionierende Systeme (Organe/hormonelles System) sowie diverses Baumaterial (Vitamine, essentielle Fett- & Aminosäuren, Mineralstoffe…) nötig. Erst wenn der Zusammenhang von Körper, Psyche, Hormonen und Gefühlen erkannt wird, kann an der Ursache angesetzt und den Betroffenen ganzheitlich geholfen werden, damit jeder sich am Ende wirklich glücklich fühlen kann.

EINE GESUNDE ERNÄHRUNG IST WICHTIG!

Hormone brauchen »Baumaterial«

Wo und wie werden denn eigentlich Hormone produziert? Das gilt es ein bisschen differenziert zu betrachten. Es gibt Organe wie Leber, Nieren, Darm, die in der Lage sind, Hormone zu produzieren. Aber auch Hormonsysteme wie die Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren, Hypophyse etc. sind an der Hormonentstehung beteiligt.

Das sind also die »Hormonproduktionsmaschinen«. Doch was brauchen Maschinen, um etwas bauen zu können? Sie benötigen Material. Das Material bilden die Nährstoffe, die wir unserem Körper von außen zuführen. Welche und wie viele Nährstoffe für den Menschen wichtig sind, ist die Frage verschiedener ernährungswissenschaftlicher Ansätze. So kann ein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen oder essentiellen Fett- oder Aminosäuren dazu führen, dass gewisse Hormone vom Körper schlichtweg nicht hergestellt werden können. Das Glückshormon Serotonin benötigt zum Beispiel die essentielle Aminosäure Tryptophan. Wichtiges Vitamin B3 kann der Körper wiederum, sofern es nicht über die Nahrung zugeführt wird, auch aus Tryptophan herstellen. Das kann jedoch wieder zu einem Mangel an Serotonin führen. Somit ist B3 indirekt auch sehr wichtig für die Serotoninbildung. Ein Großteil dieses Hormons wird übrigens im Darm gebildet. So wird ersichtlich, dass auch die Darmgesundheit von großer Wichtigkeit für unser Wohlbefinden ist. Allein ein Mangel an Serotonin kann Angstzustände, Schlafmangel, Nervosität, Depression und Konzentrationsstörungen zur Folge haben. Diese indirekte Abhängigkeit zwischen der Zufuhr von Vitamin B3 und unserem Serotoninspiegel ist nur ein Beispiel von unendlich vielen für das Zusammenspiel für das extrem komplexe hormonelle System, das unsere Gefühlswelt begründet. Von über 1000 Hormonen wurden bislang nur um die 100 erforscht. Das lässt vermuten, wie komplex und sensibel das hormonelle System ist und jeder externe Einfluss eine entscheidende Rolle spielt.

„Auch wenn Hormone nicht sichtbar sind, haben sie sichtbaren Einfluss auf den Körper, die Emotionen und die Psyche.“

Neben den körperlichen Aspekten und der richtigen Ernährung sind natürlich unsere Lebensumstände für das »glücklich fühlen« verantwortlich. Allein eine gesunde, bewusste Ernährung und ein gesundes Magen-Darmsystem allein macht uns Menschen nicht glücklich. Aber es gehört trotzdem dazu.

HORMONE BEEINFLUSSEN UNSERE GEFÜHLE ↔ GEFÜHLE BEEINFLUSSEN UNSERE HORMONE

Sind wir dann also automatisch glücklich, wenn die organischen Voraussetzungen erfüllt werden? Ganz so einfach ist es nicht. Zwar benötigen wir Material (Essen) und auch unsere Maschinen (Organe und Hormonsysteme) sollten funktionieren, um Hormone produzieren zu können. Doch das, was uns von den Maschinen unterscheidet, ist folgende Tatsache: „Wir haben Gefühle!“ Und Gefühle spielen eine entscheidende Rolle, wenn wir uns glücklich fühlen wollen. Mit Gefühlen können wir die Hormone beeinflussen. Aber unsere Hormone wiederum beeinflussen auch unsere Gefühle. Doch da haben wir häufig den Zugang verloren. Verdrängte oder ungelebte Gefühle werden auf der körperlichen Ebene als Sucht (oder als andere Form psychischer Erkrankung) sichtbar. Rational betrachtet macht eine Sucht oder Essstörung doch überhaupt keinen Sinn. Warum isst man so viel, bis einem schlecht wird, um sich danach zu erbrechen? Warum schadet man sich mit zu viel Alkohol oder zu viel Arbeit? Wenn es um Emotionen geht, kommt man mit logischem, rationalem Denken allein eben nicht weiter.

Der Zugang zu den Gefühlen = der Schlüssel zur hormonellen Balance!

In der Kindheit haben wir häufig früh den Zugang zu den »bösen Gefühlen« wie beispielsweise »Wut« verloren. Eher seltener ernteten wir Lob, wenn wir richtig wütend waren. Bzw. wurden wir so erzogen, dass wir schön brav sein sollten. Dafür wurden wir gelobt. Waren wir wütend, kamen vielleicht Sätze wie: „Du hast doch keinen Grund, wütend zu sein.“ Oder „Jetzt sei wieder lieb und hör auf, herumzuschreien.“ Wir haben somit zum einen Erlebnisse, die negative Gefühle in uns ausgelöst haben, nicht verarbeitet. Zum anderen begonnen wir, dem was uns gesagt wurde, mehr Glauben zu schenken als dem Gefühl, das wir tatsächlich hatten. So gewöhnten wir uns daran, negative Erlebnisse nicht zu verarbeiten, sondern sie zu verdrängen und beschlossen zugleich unbewusst, Gefühle wie »Wut« aus dem Leben löschen zu wollen. Wenn wir aber versuchen, gegen einen Teil in uns zu kämpfen, der einfach zum »Menschsein« gehört, bedeutet das nicht, dass dieser einfach weg ist. Gefühle wollen gelebt und gesund kommuniziert werden. Drücken wir sie immer wieder weg, suchen sie sich einen anderen Weg in unser Leben. Wenn wir nicht gelernt haben, „die bösen Gefühle” gesund zu leben, kann es passieren, dass wir sie gegen uns selbst richten.

»Binge Eating«, die neue Form einer Essstörung, bei der Essen in sich hineingestopft wird, ist beispielsweise so ein Gewaltakt gegen sich selbst. Übersetzt: Wut, die wir immer wieder versuchen herunterzuschlucken. „Kauen“ als Kompensation der Kommunikation. Häufig ist das auch mit nächtlichem Zähneknirschen oder täglichem Kaugummi kauen verbunden. Der Körper möchte die Aggression loswerden. Aber wir verstehen die Parallelen nicht. Egal, ob wir uns mit einer Sucht oder einer Essstörung schaden, oder anderen gegenüber unbegründet aggressiv werden. Was da immer wieder hochkommt, ist die Wut, die wir nicht gelernt haben, wirklich auszuleben.

Was hat das nun mit den Hormonen zu tun? Wie der Stoffwechsel beim Essen müssen auch überschüssige Hormone abgebaut und ausgeschieden werden. Da wir in der Hektik unseres Alltags aber von einer »emotional unverarbeiteten« Situation zur nächsten hetzen und unsere Gefühle oft zurückstellen müssen, gleichzeitig verlernt haben, ihnen Ausdruck zu verleihen, verstopfen wir unseren quasi emotionalen Ausguss immer mehr. Hinzu kommt, dass wir uns (noch) zu sehr dafür schämen, negative Gefühle zuzulassen und zu weinen. Doch das ist ein Prozess, bei dem negative Gefühle sprichwörtlich ausgeschieden werden können. In der Tränenflüssigkeit befinden sich nämlich auch Hormone wie Cortisol oder Prolaktin. Wenn wir essen, wissen wir, dass der »unverwertbare Rest« wieder raus muss und schämen uns nicht für den Toilettengang. Wer Verstopfung hatte, weiß, wie unangenehm und belastend das sein kann. Mit den Gefühlen verhält es sich ähnlich. Nur viele wissen gar nicht, wie befreiend es sein kann, wenn man „emotional auf´s Klo gehen kann“. Man merkt es erst hinterher, wie erleichtert man sich danach fühlt. Diese Loslösung ist bisher nicht messbar und natürlich nicht in jeder Hinsicht mit einem Toilettengang vergleichbar. Aber es fühlt sich gut an. Wir dürfen uns loslösen von dem Glauben, dass es nur auf die Menge ankommt. In der Homöopathie wissen wir, dass bereits wenige Tropfen eine körperliche Wirkung zeigen können. Andersrum kann das auch für die Abgabe gelten. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen wieder mehr auf Ihre Gefühle hören und nicht nur auf Studien, oder das was andere sagen.

Dieses »Urproblem« der unverarbeiteten Gefühle verbindet uns Menschen und ist ein wichtiger Aspekt für eine ganzheitliche Hormontherapie. Nur so können wir meiner Meinung nach in ein hormonelles Gleichgewicht zurückfinden.

STRESSHORMONE vs. GLÜCKSHORMONE – Es gibt kein “gut” oder “böse”

Wir neigen dazu, uns oft nur auf den Mangel zu konzentrieren. Aber wo ein Mangel auf der einen Seite existiert, herrscht im Gegenzug oftmals ein Übergewicht an anderen Hormonen. An sogenannten Stresshormonen wie Cortisol oder Adrenalin fehlt es uns heutzutage häufig nämlich nicht. Im Gegenteil. Haben wir zu viele davon im Organismus, müssten sie erstmal abgebaut werden, um Platz für die »Glücksgefühle« zu schaffen. Bei unserem stressigen Lebensstil ist das aber oftmals gar nicht mehr möglich. Davon abgesehen sind auch die sogenannten Stresshormone wie Cortisol oder Adrenalin enorm wichtig für uns. Sie sind das Salz in der Suppe. Sie steigern unsere Leistungsfähigkeit und geben Antrieb und Fokus. Wenn sie nicht mehr produziert werden, nennen wir das Burn-Out. Dann kommt man gar nicht mehr aus dem Bett. Es kommt also wie bei allem immer auf die Dosierung an. Und zu viel Salz geht uns im wahrsten Sinne des Wortes „an die Nieren”, genauso wie das »Stress« tut.

Denn sind die Hormone in Balance, ist es unser Leben. Und ist unser Leben in Balance, sind es die Hormone!

Wenn Dich das Thema interessiert findest du hier ein paar weiterführende Videos:

Burn-Out: https://youtu.be/FH5JzuzczzI

Natürliche Hormonregulierung Teil 1: https://youtu.be/ZZflKFF30KM

Natürliche Hormonregulierung Teil 2: https://youtu.be/U3WiP5IcTrg

(Daniela Kögler)

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